06.09.2010

Furniere – ihre unterschiedliche Funktion und Optik

Furnier hat eine jahrtausendealte Tradition. Bereits die Ägypter schnitten Holz in feine Brettchen, da dies eine besonders ökonomische Verwendungsart des wertvollen Werkstoffes war. Auch Wonnemann schätzt die vielfältigen
Einsatzmöglichkeiten unterschiedlicher Furnierarten – Schälfurniere sind das Ausgangsmaterial für die Sperrhölzer, doch mit Messerfurnieren lassen sich Holzoberflächen individuell und dekorativ gestalten.

Für die Produktion von Sperrholzplatten bezieht Wonnemann seine Schälfurniere aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Afrika. Sie werden bei der Fertigung von Sperrhölzern meist als Mittellage, aber auch als Deckfurniere eingesetzt. Bei den Messerfurnieren hat sich Wonnemann, mit einem Lager von ca. 1 Mio. Quadratmetern, auf europäische und amerikanische Holzarten wie Buche, Eiche, Esche, Kiefer und Ahorn spezialisiert.

   

 

Sind Verwendungszweck, Maße, Anforderungen und Qualitätskriterien im persönlichen Gespräch mit dem Kunden ermittelt, empfiehlt Wonnemann entsprechende Messerfurnierstrukturen, Furnierdeckenbilder und Fügearten. Die qualitativ einzigartigen Furniere werden in Handarbeit nach Qualitäten sortiert. Profis legen ausunterschiedlichen Messerfurnierstrukturen (»Streifer« oder »Blume«) Furnierdeckenbilder oder wenden verschiedene Fügearten an, indem sie die Furniere»stürzen«, »ziehen« oder »planken«. Auf diese Weise entsteht die vom Kunden gewünschte Holzoptik.